Der Friedhof Boizenburg/Elbe ist eine Begräbnisstätte und ein Landschaftspark zugleich und steht unter Denkmalschutz. Er wird seit 1778 genutzt. 

Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Verständnis für den notwendigen Schutz des Boizenburger Friedhofs in allen Kreisen der Bevölkerung zu entwickeln, stärken und zu fördern. Für den Verein stellt der Friedhof ein Kulturerbe dar, das es zu erforschen, erhalten und zu pflegen gilt. Der Verein bezweckt einen wirksamen Schutz der Gesamtanlage und der baulichen Einrichtungen, insbesondere die Erhaltung, Restaurierung und konzeptionelle Entwicklung, der Mausoleen und der Trauerhalle. Historische Grabanlagen berühmter Persönlichkeiten sowie künstlerisch wertvolle Grabstätten werden mit Hilfe des Vereins erhalten und gepflegt. Dafür werden durch Spenden finanzielle Mittel bereitgestellt, die ausschließlich dem Erhalt der Anlage dienen. 

Wer wir sind 

Wir gründeten uns am 20.09.2020 zum Tag des Friedhofs. Unser Interesse gilt einem besonderen Terrain. Seit rund 240 Jahren spiegelt der Friedhof einen Teil der städtischen Geschichte und Erinnerungskultur wieder. Dabei zeigt sich der etwa 50 000 Quadratmeter große Boizenburger Begräbnisplatz und Landschaftspark in einer Einzigartigkeit, die geschützt sein will. Das hat sich der Friedhofsförderverein Boizenburg/Elbe e.V. auf seine Fahnen geschrieben. Der Start  war ehrgeizig und ambitioniert. Die Vereinsmitglieder wollen, grob gesagt, das Verständnis für den notwendigen Schutz des Boizenburger Friedhofs in allen Kreisen der Bevölkerung entwickeln, stärken und fördern. Der Verein bezweckt einen wirksamen Schutz der Gesamtanlage und der baulichen Einrichtungen (aus der Satzung, § 2, Abs. 2). Das erste Projekt ist die Aussegnungskapelle der Witwe Regass. 



Verpflichtendes Erbe 

Dieses kleine Gebäude ist, darin bestand unter den Gründungsmitgliedern Einigkeit, ein verpflichtendes Erbe. Es darf nicht auf Fotos als Erinnerung verewigt sein, sondern sollte vielmehr eine Nutzung erfahren, die es verdient. Genauso würde man, hieß es unisono auf der Gründungsversammlung, dem Vermächtnis der Witwe Regass gerecht. Seine Geburtsstunde erlebte der Verein, das sei am Rande erwähnt, auch in der Kapelle. Das Gründungsdatum war mit dem 20. September nicht zufällig gewählt. Eben dieser dritte Sonntag im September ist bundesweit der Tag des Friedhofes. Das große Ziel ist formuliert.